Kindgerechte Entspannung

Dieser Kurs ist über die Zentrale Prüfstelle Prävention verifiziert und kann von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden!

In den letzten Jahrzehnten konnte nachgewiesen werden, dass sich Entspannungsübungen für Kinder mit gutem Erfolg einsetzen ließen. Sie sind zum Beispiel hilfreich bei: Schlafstörungen, Hyperaktivität, aggressivem Verhalten, Asthma, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Angststörungen, aggressivem Verhalten, Asthma, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Stottern und vielem mehr.

Bei tiefergreifenden Problemen sollte jedoch immer ein dafür ausgebildeter Therapeut oder Arzt hinzugezogen werden.

Entspannungsübungen sind zwar keine „Wundermittel“ mit denen sich alle Probleme einfach lösen lassen, aber sie sind eine wunderbare Möglichkeit mit schwierigen Situationen besser umgehen zu können.

Deshalb ist es sinnvoll, gerade auch bei den jüngeren Kindern zu beginnen und frühzeitig Methoden zu entwickeln, mit denen sie sich entspannen können.

Dieses hat drei Vorteile:

Zum einen kann ein Grundbedürfnis nach einer ausgewogenen Balance von Aktivität und Ruhe ausgleichend und gesundheitsfördernd in der aktuellen Situation sein.

Zum anderen langfristig persönlichkeitsstärkend, da durch eine geübte und verbesserte Körpereigenwahrnehmung und Auseinandersetzung mit seinen eigenen Körperreaktionen, Gedanken und Gefühle das Selbstbewusstsein gestärkt werden kann.

Und drittens, wenn auf längere Zeit hin Entspannungsmethoden richtig erlernt und verinnerlicht werden, diese auch im Erwachsenenalter sinnvoll und profitabel eingesetzt werden können.

Für Kinder sind der Kindergarten oder die Grundschule häufig der erste Ort an dem sie Erfahrungen mit Entspannungsübungen und Ruherituale machen. Umso wichtiger ist es, dass sie diese als positiv und als Gewinn erleben, da hier die Grundlagen gelegt werden können für späteres gesundheitsförderliches Verhalten!

Hier sollte darauf hingewiesen werden, dass Kinder sich in der Regel anders als Erwachsene entspannen.

Sie entspannen sich direkt bei der Übung, welches langfristig auch zu einem insgesamt entspannten Verhalten führen kann.

Jedoch kann damit ein verinnerlichter Einsatz der Entspannungsübungen in Stresssituationen nicht unbedingt erwartet werden.

Oft ist dieses erst ab einem Alter von acht Jahren möglich.

Dennoch können auch jüngere Kinder darauf hingewiesen werden, wie sie Entspannung in ihren Alltag sinnvoll einsetzen können.

Neben einfachen Entspannungsmomente wie „Zeit zu haben“, in sich vertieft spielen oder einfach träumen zu können gibt es verschiedene bekannte Entspannungsmethoden (für Kinder) wie das Autogene Training (AT),Fantasiereisen, Progressive Muskelentspannung (PME), kindgerechte Massagen, Wahrnehmungsübungen, u.a.

Allerdings sind nötige Abwandlungen der Entspannungsmethoden für Kinder zu berücksichtigen.

Wichtig ist immer ein freiwilliger, spielerischer und selbstverständlicher Umgang mit Entspannung, sodass kein unnötiger Druck aufgebaut wird oder ein Übungscharakter entstehen sollte.

Der Kurs baut darauf auf, dass die Entspannungseinheiten bei Kindern einen guten Wechsel von aktiven zu ruhigeren, spielerischen und entspannenden Elemente beinhalten, um eine angenehme Abwechslung und Sicherheit zu schaffen.

Sie haben Interesse oder noch Fragen? Sehr gern können Sie meine Kontaktaufnahmefunktion auf dieser Homepage nutzen.